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STUDIE: Die Psychologie der Digitalisierung

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Mittlerweile ist vielen klar: Die Digitalisierung scheitert nicht an der Technik, sondern an den Köpfen im Unternehmen.

Dieses Ergebnis spiegelt auch die aktuelle Studie der Innovation Alliance, einem Verbund von Cisco und elf mittelständischen IT-Unternehmen, die sich mit der "Psychologie der Digitalisierung" beschäftigt, wider.

Frage: „Warum kommt die Digitalisierung nicht schnell voran?“

Schlagwörter, wie „Digitaler Wandel“, „Digitalisierung“, „Industrie 4.0“, sind nur einige der Schlagwörter aus dem Bereich der Digitalen Transformation und ist in aller Munde. Allerdings hat der Fortschritt der Digitalen Transformation besonders im Mittelstand noch Nachholbedarf. Das Ziel der Studie war es, die Gründe dafür offen zu legen - "Warum kommt die Digitalisierung nicht schnell voran?“

52 Werte und Emotionen Stuide Digitalisierung



 

Bei der Studie wurden insgesamt 500 Entscheider aus mittelständischen deutschen Unternehmen (>250 Mitarbeiter) zur Ihrer Einschätzung der Digitalisierung in ihrem Unternehmen befragt. Dabei wurden insgesamt 52 Begriffe wie z.B. Leistung, Logik, Heimat, Verzicht und Einsamkeit von den Teilnehmern bewertet, ob sie mit dem Thema der Digitalisierung in Verbindung gebracht werden können (Methode: „Emotional Territories“).

„Digitalisierung ist eine Pflichtveranstaltung“


Das Ergebnis zeigt klar, das jedem der Entscheider klar ist, das die Digitalisierung eine „Pflichtveranstaltung“ für sie ist. Besonders klar werden die Vorteile im Bereich der Wirtschaftlichkeit gesehen, hier erwarten mehr als 50 % der Entscheider einen klaren Vorteil im Bereich der „Sparsamkeit“. Ferner verbinden die Entscheider auch weitere positive Aspekte mit der Digitalisierung. Hier werden z.B. Bezeichnungen, wie „Freude“, „Spaß“ und „Fantasie“ zu mehr als 50 % genannt.

Allerdings ruft das Thema der Digitalisierung auch negative Emotionen hervor. So verbindet etwa jeder dritte Entscheider Emotionen wie „Angst“, „Verzicht“ und „Einsamkeit“ mit dem Stichwort der Digitalisierung. Besonders im Bereich der Umsetzung wird klar deutlich das die Digitalisierung eine Herausforderung ist. So verbinden fast alle Entscheider Attribute wie „Herausforderung“ und „Risikofreude“ mit der digitalen Transformation. Schaut man sich das Management (Leadership 2.0), so ist den Entscheider klar, dass das Bild vom Entscheider sich stark ändern muss.

Hier wird in der Studie von einem „Superboss“ gesprochen, der sich u.a. durch „Neugier“, „Ehrgeiz“, „Respekt“ und Selbstbestimmung“ auszeichnet“.

Superboss Studie Digitalisierung

Wer hat Angst vor der Digitalisierung?

Blickt man in die einzelnen Abteilungen innerhalb einer Organisation, so sind Abteilungen wie HR, Fertigung und Forschung und Entwicklung relativ gelassen (<26 %). Auf der anderen Seite gibt es allerdings Abteilungen wie Verkauf und Produktion, in denen sich schon jeder zweite bei dem Thema der Digitalisierung alleine gelassen wird.

„Frauen haben weniger Angst vor der Digitalisierung“


Zwei weitere interessante Aspekte aus der Studie, sind hier noch zu erwähnen. Erstens haben Frauen (27,7 %) weniger Angst vor der Digitalisierung, als Männer (35 %). Ferner agiert die IT Abteilung einerseits als Visionär, anderseits schaut die IT Abteilung selbst nicht ganz so zuversichtlich in die Zukunft.

 

Die Digitalisierung startet im Kopf

Die Digitalisierung wird von den Entscheidern im Mittelstand klar als Pflichtveranstaltung verstanden, allerdings verbinden mehr als ein Drittel der Befragten auch negative Gefühle wie Angst, Verzicht und Einsamkeit mit dem digitalen Wandel. Daraus ergibt wieder einmal das nicht die Technik die Digitalisierung behindert, sondern der Kopf.

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Über Markus Tebel

Markus Tebel ist seit mehr als 16 Jahren als Berater und Produkt-/Service Manager im internationalen Bereich tätig und definiert für seine Kunden maßgeschneiderte Servicekonzepte in der digitalen Welt.

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