May 3, 2022

So kommen Sie mit der richtigen Strategie garantiert zum Ziel

Was beim Sport für jeden einleuchtet ist, wird im Unternehmensalltag oftmals ignoriert - mit fatalen Folgen. Strategische Projekte richtig umzusetzen, ist der entscheidende Faktor für ein Unternehmen. Oft ist das Unternehmen damit (hoffnungslos) überfordert. Es kommt zu Konflikten im Team, Mitarbeiter brennen aus, Meilensteine werden nicht erreicht und dass das gesamte Projekt scheitert 


Genau wie im Sport gilt: Wer Höchstleistung will - braucht Training! 

Ein Läufer, der einen Marathon laufen möchte, weiß ganz genau, dass dieses Ziel nur mit dem richtigen Training erreicht wird. Der Läufer erarbeitet sich einen systematischen Trainingsplan, der ihn auf eine 16-18-wöchige Reise schickt. Körper und Geist arbeiten hart auf dieses Ziel zu. Dabei absolviert der Läufer 4-5 unterschiedliche Trainingseinheiten pro Woche. Denn er weiß: "Ohne systematisches Training werde ich keine Höchstleistung bringen".

Systematisches Training  beugt Verletzungen vor

Ein systematisches Training wird entsprechend der aktuellen Kondition aufgestellt. Erfahrende Läufer, die bereits die Strecke eines Halb-Marathons mühelos meistern, benötigen ein anderes Training als ein Laufanfänger. Der Grund liegt darin, dass der Körper sich langsam an die höhere Belastung gewöhnen muss. Organismus und das Herz-Kreislauf-System müssen lernen, die eigenen Energiereserven besser auszunutzen. Der Sauerstofftransport und Ausdauer müssen optimiert und gesteigert werden.

Würde ein Läufer zu schnell die wöchentlichen Laufkilometer erhöhen, steigt unweigerliche die Gefahr, dass sich der Körper überlastet und verletzt. 

Ein Marathonläufer kennt seine Energiereserven

Ans Ziel kommt nur, wer mit seinen Energieressourcen gut umzugehen weiß. Ein Sprinter verbraucht seine gesamte Energie auf einer kurzen Distanz und sein Körper ist darauf trainiert, explosionsartig die Energie freizugeben. Ein Sprinter ist meistens nicht in der Lage, einen Marathon zu laufen. Der Marathonläufer kann dagegen üblicherweise keine Kurzstrecken in Bestzeit laufen.

Es geht also darum, nicht die gesamte Energie am Anfang zu verbrauchen, selbst wenn das sich das Laufen noch so leicht anfühlt. Denn eines ist sicher: Mit der Zeit werden die Beine schwer und man benötigt mehr Energie, um noch den Rest der Strecke zu laufen.


Der Wechsel zwischen Formaufbau und Formerhalt

Selbst Läufer, die bereits 5-10 km am Stück laufen können, sind nicht in der Lage, die Trainingseinheiten von Woche zu Woche drastisch zu erhöhen. Die Knochen, Sehnen und Muskeln müssen sich Schritt für Schritt auf die größere Belastung einstellen. Sonst kommt es zur Überlastung oder zu Verletzungen. Ein Ausfall von möglicherweise mehreren Tagen oder Wochen im Training wäre die Folge.

Um Verletzungen vorzubeugen, wechseln Läufer im Trainingsplan zwischen Formaufbau und Formerhalt hin und her. Während die erste Phase die Kondition steigert, dient der Formerhalt zur Sicherung der Kondition. Kernpunkt beim systematischen Lauftraining ist also ein steter Wechsel zwischen Formaufbau und Formerhalt - nur so lässt sich eine Überlastung vermeiden.  


Jede Strategie ist eine Belastung für die Organisation

Wie verhält es sich mit strategischen Projekten in Unternehmen? Das Managementteam definiert ein sich lohnendes Ziel und entwirft eine entsprechende Strategie, um diese umzusetzen. Dabei werden oftmals Projektpläne und Meilensteine so entworfen, dass die Organisation vollends überfordert ist.  

Häufig wird vergessen, dass strategische Projekte den Status Quo im Unternehmen stören. Gleichzeitig soll die Organisation auf ein neues Level gehoben werden. Das müssen Organisation und insbesondere Mitarbeiter erst lernen. Die Fähigkeit, den Wandel auch durchzustehen, bedarf es Training.   


Das Marathontraining für Ihre Organisation 

Wenn Sie das nächste Mal ein strategisches Projekt aus dem Boden stampfen, werden Sie zum Power-Läufer. Analysieren sie zuerst den (Trainings)-Zustand der Organisation.  Anschließend entwerfen Sie einen Umsetzungsplan, der schrittweise die Belastung erhöht, ohne dabei die Energiereserven bereits auf den ersten Metern komplett zu verbrauchen. Achten Sie dabei auf einen ausgewogenen Wechsel zwischen Formaufbau und Formerhalt. 

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